Das neue Pferd im Stall

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Seit heute ist der Bestand um +1 gewachsen.
Zusätzlich schon einmal etwas Planung für das kommende Jahr.

Über die Jobrad-Aktion der Firma habe ich Blut geleckt. Inzwischen fahre ich seit über fünf Jahren ein Touren-Pedelec. Als ich dann ein weiteres eMTB von der Firma (ebenfalls ein Jobrad) übernehmen konnte, wollte ich auch dieses Rad nehmen, denn das Fahren mit dem Pedelec macht viel Spaß, jedoch hauptsächlich wenn es über Radwege geht. Auf Feld- und Waldwegen ist ein eMTB schon deutlich besser geeignet.

Doch schon bald stellte sich heraus, dass es eine weitere Steigerung des eMTB gibt, denn das eMTB ist ein "Hardtail" und für die Strecken die ich fahren möchte, ist ein "Fully" besser geeignet.

Nach einiger Überlegung, einem Termin beim Hersteller, einer Beratung, dem Ausprobieren verschiedener Modelle und Hersteller wurde dann das neue Rad unverbindlich vorbestellt um sicher zu sein, dass es auch das richtige Rad für mich ist. Das ist auf der einen Seite natürlich eine tolle Dienstleistung vom Hersteller, auf der anderen Seite: ein paar Runden im Geschäft (es gibt einen Rundparkour für Räder IM Geschäft) geben einen natürlich nicht die Sicherheit 100% sicher zu sein. Das ginge nur, wenn man das Rad mal ein ganzes Wochenende auf seinen bekannten Touren fahren könnte - aber das geht leider nicht. Dafür müsste man mal an einem der Testtage teilnehmen.

Warum ein "Fully"?

Alles, was einen Vorteil hat, hat auch einen Nachteil. Denn gäbe es etwas, was nur Vorteile hat, gäbe es keine Alternativen mehr. Gibt es Alternativen, so zeigt es, dass das System auch Nachteile hat.

Die Nachteile sind ziemlich offensichtlich: die Anschaffung und auch die Inspektionen sind teurer, denn es gibt ja mehr Bauteile als bei einem "Hardtail". Außerdem - je nach Art und Einstellung der Federung - tritt man einiges der Energie beim "Pedalieren" in die Feder anstatt in den Vortrieb.

Doch natürlich sind es die Vorteile, die einem zu einem Fully ziehen.

  1. Da wäre zum Ersten der Komfort, der bei unebenen Untergründen schon recht schnell wahrgenommen werden kann. Einige Wege um z. B. Talsperren oder Halden schreien geradezu nach einem gefederten Fahrwerk.
  2. Zweitens wäre da die Tatsache, dass das hintere Rad - so es denn gefedert ist - weniger "hüpft" als ein ungefedertes und somit mehr Bodenkontakt aufweist, was sich positiv auf Vortrieb, Führung und auch beim Abbremsen bemerkbar macht.
  3. Und - zu guter Letzt (was für mich der wichtigste Punkt war): ein ungefedertes Rad mit starrem Rahmen muss jeder Energie die der Fahrer nicht abdämpft wegstecken können. Ansonsten bricht der Rahmen - was anderes bleibt im ja nicht übrig, denn wohin sonst soll er mit der Energie. Da ich jedoch ein Anfänger bin und abfedern und springen noch nicht kann, hat das Rad nun die Möglichkeit einen gewissen Anteil über die Federn ab zu fangen, so dass der Rahmen möglichst keinen Schaden nimmt.
    Denn ein Rad muss teilweise schon mit sehr viel Kräften klarkommen ...

In dem folgenden Video sicherlich im Extrem aufgezeigt, jedoch wird schnell klar dass ein starrer Rahmen eine solche Belastung eher nicht verkraften würde.

Beispiel für eine eMTB Tour

Hier dann mal ein Beispiel, welche Touren ich mir so mit dem Rad zukünftig vorstelle ...

Und weil's so schön war noch ein Beispiel ...

Nachdem das Rad beim ersten Termin ausgewählt war, wurde es dann zusammengestellt. Heute sollte dann der letzte Test und dann ggf. der Kauf erfolgen.
Da eigentlich schon alles klar war, ging es hauptsächlich um die Anpassung im "persönlichen": Sattelhöhe, Lenkereinstellung, Dämpfer auf das (ähem) Körpergewicht einstellen, noch einmal eine Runde drehen, alle Gänge durchschalten, Bremsen testen, Luftdruck der Reifen anpassen, Übergabe, Einweisung, Endabnahme, ...

Tatsächlich lief auch alles sehr professionell und einfach ab. Man verlässt das Firmengelände erst, wenn man mit dem Rad rundum zufrieden ist.

Das war ich nicht ganz, hatte aber nichts mit dem Rad zu tun: gerade, als alles abgeschlossen war und ich nach Hause fahren wollte, fing es an zu regnen. Laut Wetterbericht sollte es erst zwei Stunden später zu regnen anfangen, aber was weiß denn schon der Wetterdienst. Und hatte ich gehofft das Rad trocken nach Hause zu bringen, so hat es heute dann doch schon die erste Regentaufe hinter sich gebracht.

Bike-Discount Megastore Bonn

Ich habe kein eigenes Video vom Megastore gedreht, die Arbeit konnte ich mir sparen, da es bei YouTube schon ein Video über den Store gibt ...

Das Letzte, was ich heute dann noch tun konnte, war das Rad meiner Hausratversicherung zu melden. Der Aufpreis des Bausteins zur bestehenden Versicherung beträgt lediglich 14,10 Euro pro Jahr. Das ist keine Diskussion wert.

Jetzt brauche ich nur noch Wetter zum Fahren. Z. B. mal die 3 Talsperrentour ...

Planung für das nächste Jahr

Für das nächste Jahr spiele ich mit dem Gedanken eine Woche Urlaub in/bei einem Bikepark zu machen. Hier ein dazu passendes Video um klar zu machen, wie viel Spaß das macht ...

An diesem Video kann man sehen, wie einfach "Downhill" ist: einfach nur runterfahren / -rollen lassen. Man muss sich nicht anstrengen und es ist auch kein besonderes Können notwendig (Achtung, dieser Satz kann Spuren von Ironie enthalten).
Ich fahre dann aber doch erst einmal die blaue (=Anfänger) Strecke. Man muss ja nicht direkt so großspurig auftreten ... Aber selbstverständlich nur, weil ich kein reines Downhill-Bike habe 🙄.

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