Anders als sonst

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Dieser Urlaub war anders als die vorherigen. Und deswegen geht der Blog darüber auch anders als sonst: von hinten nach vorne.

Manchmal bin ich erstaunt, dass einige Menschen in meiner Umgebung bestimmte Dinge nicht wussten oder wahrgenommen haben, z. B. wofür die Einkerbungen der Verpackung einer Frischhaltefolie auf der linken bzw. rechten Seite sind. Oder wie man Müsli-Kartons wieder richtig verschließt.

Und manchmal passiert es mir auch, dass mir auf einmal etwas klar wird, was ich seit Jahren nicht bzw. als selbstverständlich hingenommen habe.
Und so ist es mir dieses Jahr klar geworden, wie viel Glück ich mit dem Wetter in meinem bisherigen Urlauben hatte - jahrzehntelang!

Natürlich hatte ich auch schon einmal Regen im Urlaub, einen halben und auch schon einmal einen ganzen Tag. Aber noch nie hat es mehr als die Hälfte des Urlaubs geregnet!
Und noch nie hatte ich den Urlaub wegen des Wetters abgebrochen. Dieses war das erste Mal!

So trivial es sich auch anhört, wenn man "nur" 28 Tage Urlaub im Jahr hat und damit einen oder zwei "große" Urlaube damit planen kann, dann ist ein unglücklich verlaufener Urlaub ein Verlust. Zeitlich und finanziell.

Tatsächlich ist diese Situation neu für mich. Und ich frage mich, wie andere damit umgehen, und was ich zukünftig machen soll.

Selbstverständlich kann man das Wetter nicht beeinflussen. Insofern überlege ich, ob ich nicht erst wieder in knapp 10 Jahren als Rentner weiter weg fahren soll. Spontan wenn gutes Wetter sicher ist, weil ich es dann spontan kann. Und bis dahin nur noch zu Hause bleiben und Tagestouren unternehmen. Vor allem, weil ich spontan dann Urlaub nehmen kann, wenn es aus Firmensicht und Wetterlage passt - ich muss ja nichts mehr buchen.

Alternativ bliebe mir mein Lieblings-Urlaubsziel: Südfrankreich, Mittelmeer. Eine weite Anfahrt, aber gutes Wetter eigentlich garantiert.

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