PayPal: Exfreu(n)de!

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Angefangen hatte es mit einer unschönen Geschichte im Jahre 2012. PayPal hat einen zweistelligen Betrag nicht erstatten wollen (»Beitrag PayPal Käuferschutz).

Ich hatte damals schon gesagt, dass wenn sie das durchziehen würden, ich ebenfalls meine Konsequenzen ziehen würde. Ging ihnen scheinbar glatt am Arsch vorbei - außer natürlich der typischen "Sie sind uns als Kunde wichtig - waren Sie mit der Lösung des Problems zufrieden" Mail. Eigentlich eine doppelte Verhöhnung!

Direkt mit diesem Vorfall habe ich die Nutzung von PayPal eingestellt, da es mir offensichtlich sowieso nichts nützt. Warum denen dann noch für 0 Leistung Geld in den Rachen stopfen, selbst wenn es nicht mein Geld ist, sondern das der Händler?

Irgendwann kamen dann Bettelmails ("Sie sind uns sooo wichtig als Kunde, Bitte, Bitte ..."). PayPal scheint entweder ein sehr schlechtes oder eine sehr selektives "Gedächtnis" zu haben. Oder vielleicht auch gar keines. Ist mir auch egal.



Jedenfalls bin ich damals nahezu komplett zu Amazon gewechselt. Und was soll ich sagen: geht doch! Geht doch sogar super! Um nicht zu sagen "perfekt"!
In der Zwischenzeit hatte ich bei hunderten von Bestellungen bei Amazon lediglich zwei Reklamationen. Und diese wurden perfekt - anders kann man es als Kunde nicht sagen - abgewickelt. Ein (sehr kleines) Produkt ist durch eine Öffnung im Karton (das Klebeband hatte den Karton nicht komplett verschlossen) rausgefallen und ein weiteres Produkt war "DOA". Je eine Nachricht hat gereicht und sofort wurde ich gefragt ob ich denselben Artikel nochmal möchte oder eine Gutschrift. Das hat mich zusammen keine 5 Minuten gekostet. Denn es gab kein Fragen, keine Unklarheiten, kein Erklärungsbedarf ... einfach nur "machen wir"!

Und jetzt seien wir doch ehrlich: große Auswahl, gute Preise, perfekter Service, schnelle Lieferung ... das sind doch genau die Punkte, die man als Kunde möchte!

Doch mit Amazon kann man ja noch einen draufsetzen: beim Einkauf kostenlos Geld Spenden mit dem Amazon Smile Programm.
Einfach beim Einkaufen nicht über die Adresse www.amazon.de sondern auf smile.amazon.de einkaufen. Das ist prinzipiell dieselbe Seite mit denselben Artikeln und denselben Preisen, nur spendet Amazon 0,5% des Einkaufpreises an eine Hilfsorganisation (siehe Amazon Smile Programm).

In meinem Fall bedeutet das ...

Ja, es sind aktuell nur 7,71 Euro. Aber für diese 7,71 Euro habe ich nicht einen einzigen Cent ausgegeben, Amazon hat dieses Geld gezahlt. Und da ich ja nicht der Einzige bin, sind für "meine" Organisation, die ich mir ausgewählt habe, schon über 63.000 Euro gespendet worden - ohne das ein Kunde auch nur einen einzigen Cent zahlen musste. Hat Amazon gezahlt.
Und insgesamt waren es schon fast 4,5 Millionen. Einfach so, einfach nebenbei ohne Aufwand beim Einkaufen. Kann man lassen oder einfach machen. Ich finde, das sind 4,5 Millionen Gründe es einfach zu machen. Und Amazon zahlt die Rechnung ...

Und nebenbei sagt es noch was aus: nämlich, dass ich - um diese 7,71 Euro zu erreichen - bei Amazon 1.542 Euro umgesetzt habe. Dabei muss man jedoch berücksichtigen, dass es das Smile Programm noch nicht gab, als ich zu Amazon gewechselt bin und auch dass ich es leider hin und wieder schon einmal vergesse, über Smile ein zu kaufen und stattdessen beim "normalen" Amazon bestelle.
Im Laufe der Jahre habe ich also sicherlich schon tausende von Euros bei Amazon gelassen. Geld, dass PayPal/eBay nicht zu Gesicht bekommen hat. Da hat es sich für euch wirklich gelohnt, dass ihr meinen Rückzahlungsantrag in zweistelliger Höhe nicht erstattet habt! Da habt ihr echt Geld gespart!
Tja, bei Geld hört die Palschaft eben doch auf ...

Aber ich freu mich seitdem regelmäßig. Dank Amazon!

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